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So wird das Interesse am Segeln gesteigert

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Die Dramatik einer Regatta bleibt den Fans während der Segelrennen meist vorenthalten. Doch das soll bei der Kieler Woche 2011 erstmals anders werden.

Das Softwareunternehmen SAP AG stellt hierfür die Technologie zur Verfügung; die Fernsehbilder werden dank des Automobilherstellers AUDI AG realisiert.

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Dank der Technologie des diesjährigen Premiumsponsors SAP werden die Positionen der Boote in der Kieler Bucht mit Hilfe von Satelliten ermittelt und per Mobilfunknetz in die sogenannte „Cloud“ übermittelt. Eine individuell angepasste Software analysiert die Daten, sodass die Positionen der Boote den Zuschauern in Echtzeit mittels einer 3-D-Visualisierung auf Bildschirmen präsentiert werden können. Auf diese Weise ist auch für die Olympischen Klassen eine Live-Kommentierung sowohl auf dem Eventgelände als auch im Internet und Fernsehen möglich. Bislang war dies großen Regatten wie beispielsweise dem America’s Cup vorbehalten. Auch die Segler profitieren von dieser Technologie: Eine genaue Analyse der Daten ermöglicht ihnen, die Strategie für kommende Rennen zu optimieren.

„Wir wollen Segeln durch IT positiv erlebbar machen und das Interesse an diesem Sport steigern“, sagt Stefan Holland, Marketingdirektor für den Mittelstand bei SAP Deutschland AG & Co. KG.

Bisher sind die Segelrennen der Kieler Woche nur in Ausschnitten wahrnehmbar gewesen, aber nicht das Gesamtbild.

Durch eine 3-D-Visualisierung können die Zuschauer ein Fleetrace von vielen Booten wie ein Autorennen live erleben und verstehen. Das war bislang allerhöchstens bei den Tonnenrundungen oder im Ziel möglich. Was auf den Kreuzstrecken am Wind und vor dem Wind passiert, wenn sich das Feld über die linke und rechte Seite der Regattabahn weit auseinanderzieht, ist selbst direkt am Ort des Geschehens aus einem Begleitboot kaum nachzuvollziehen.

Live-Kommentar im Kieler-Woche-TV

Die grafisch aufbereitete Wiedergabe der Rennverläufe wird mit Live-Videobildern vom Wasser gemischt und im Kieler Woche TV gezeigt, an dem der Kieler-Woche-Partner Audi maßgeblich mitwirkt. ZDF-Sportreporter Nils Kaben moderiert die Präsentation. Die Regattadaten werden mit Hilfe von Business-Intelligence-Lösungen von SAP (SAP BusinessObjects, SAP BusinessObjects Dashboards und SAP Crystal Reports) analysiert und von dem Kieler Marcus Baur kommentiert.

„Vor dem Start werden alle Boote einer Klasse mit GPS-Sendern ausgerüstet, die alle 1,8 Sekunden die Koordinaten übermitteln, aus denen dann auch die Bootsgeschwindigkeit und der gesegelte Kurs errechnet werden“, erklärt der ehemalige 49er-Europameister und Olympiateilnehmer. „Wir können aber zur besseren Übersicht beliebig viele ausblenden und auf der Karte zum Beispiel nur die ersten drei oder fünf Schiffe hervorheben.“

Von Motorbooten als schwimmende Messstationen aus sollen auch Windgeschwindigkeit und -richtung übertragen werden und in die relative Beurteilung der Position der Rennteilnehmer mit einfließen.

„Die Auswertungssoftware basiert größtenteils auf Standardprodukten und -technologien von SAP, die speziell für den Regattasport angepasst wurden “, erläutert Stefan Lacher, technischer Leiter der Segelprojekte bei SAP.

Vergleichbare Geschäftsfälle aus der Wirtschaft seien in der Transportlogistik zu finden, wo zum Beispiel Container auf der Schiene, beim Umladen oder an Bord eines Frachters auf den Weltmeeren verfolgt werden.

„Die Auswertung der gesegelten Strecke und der jeweiligen Geschwindigkeit eines Bootes, mit der wir bei der 505er-Weltmeisterschaft begonnen haben, ist eine der besonderen Herausforderungen“, so Lacher.

Am Ende wollen und sollen Sportler und Zuschauer auch wissen, warum jemand bei einer Wettfahrt vorne oder hinten lag. Und das kann an vielen verschiedenen Faktoren liegen, die in zwei taktische Grundfeste münden: Schnell zu segeln UND in die richtige Richtung.

State of the Art-Technologie nützt Seglern, Trainern und Zuschauern

Zusammen mit Baur vom Sailing Team Germany (STG) entwickelt SAP auch IT-Tools zur Leistungssteigerung der deutschen Nationalmannschaft, dem zweiten Standbein des Segelsportsponsorings durch SAP. Hierbei geht es um Optimierung der Geschwindigkeit der Boote und Grundlagen für die Gesamtregattastrategie durch die gebündelte Bereitstellung unter anderem von Strömungsanalysen, Wind- und Revierdaten sowie Erfahrungswerten. Um den Seglern Echtzeitanalysen dieser großen Datenmengen zu ermöglichen, bringt SAP das Know-How der In-Memory-Technologie ein. Ein Großteil der Entwicklungen für die STG-Segler fokussiert auf Lösungen für mobile Geräte. Da die Sportler durch Training und Wettkämpfe häufig unterwegs sind, ist es entscheidend, die Eingaben ins System orts- und zeitunabhängig vornehmen zu können.

„Es geht einerseits darum, mit Hilfe von Daten Segeln besser zu erklären, und andererseits mit den gewonnenen Erkenntnissen künftig auch besser zu segeln“, sagt Baur, „Viele Informationen, die für den Zuschauer neu und interessant sind, sind es für unsere Leistungssegler auch.“

Die SAP-Analysesoftware unterstützt das Segelteam, indem auf Basis der gewonnen Revier-, Wetter- und Schiffsdaten verschiedene Szenarien und Strategien analysiert und durchgespielt werden können. Wie im Wirtschaftsleben können Entscheidungen so auf einer fundierten Datenbasis getroffen werden.

„Während und nach den einzelnen Rennen können Segler, Trainer und Zuschauer anhand zahlreicher interaktiver Bildschirme und Berichte die Rennleistung der jeweiligen Teams zu jeder Zeit der Regatta einschätzen“, sagt SAP-Marketingdirektor Holland. „Die Anwendungen, die in den olympischen Segelklassen zum Einsatz kommen, sind auch für mittelständische Kunden geeignet. Mit der In-Memory-Technologie können große Datenmengen innerhalb weniger Sekunden ausgewertet werden. Mittels Szenarien werden Handlungsempfehlungen vorgeschlagen, auf die die Mitarbeiter jederzeit und von unterschiedlichen mobilen Endgeräten aus Zugriff haben.“

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Über den Author

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Norberto Moreau ist Mitgründer und Teilhaber der Allied Management Ltd Consulting Gruppe (Hongkong, Großbritannien, Spanien). Die Gruppe und seine Partner haben Aktivitäten im Bereich Yachting, Immobilien, Events und Online Business.
Aktivitäten mit eigenen Projekten (70%) / Consulting (30%).

CONSULTING:
Norberto Moreau ist verfügbar für Business Consulting weltweit auf Messen, Regatten etc.
⭐️ Umfassende Kenntnisse in Public Relations, Press Media, Social Media.
⭐️ Aufgrund der Erfahrung mit Consulting als temporärer IT-Officer, PR-Officer, Pressesprecher, Social Media Officer versteht er wie Schlüsselpositionen verknüpft sind.
⭐️ Er ist reiseerfahren und unabhängig.
⭐️ Nutzt fließend mehrere Sprachen für Konferenzen, Verhandlungen, Verträge, journalistische Artikel und Social Media.

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