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hanseboot 2016 – SCHLUSSBERICHT

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Herausforderung Bootsmarkt: hanseboot reagiert mit neuen Öffnungszeiten und Konzepten

„Mutig den neuen Weg eingeschlagen“, „genau richtig“ und „weiter so!“, – das war das Fazit vieler Austeller und Besucher der hanseboot, die am 6. November nach neun Tagen zu Ende gegangen ist.

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520 Aussteller aus 20 Nationen zeigten in den Messehallen und auf der In-Water hanseboot im Sandtorhafen rund 450 Boote und alles, was die Herzen von Profis, Freizeitskippern und Einsteigern höher schlagen lässt. Die Internationale Bootsmesse wartete bei ihrer 57. Auflage mit vielen Neuerungen auf, um der aktuellen Situation im Bootsmarkt zu begegnen. Die neuen Öffnungszeiten unter der Woche von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr, der Ausbau des Themas Refit sowie die Schwerpunkte Ausrüstung, Zubehör und Funsport wurden von den Besuchern gut angenommen. Die vorläufige Hochrechnung der Besucherzahlen liegt dennoch unter Vorjahresniveau bei rund 68.000.

„Wir stehen weiter vor der Herausforderung, auf die aktuelle Markt- und Interessenslage mit neuen Konzepten und Ideen zu reagieren. Das haben wir bereits getan – allen voran mit veränderten Öffnungszeiten. Damit haben wir Berufstätigen die Möglichkeit gegeben, noch nach Feierabend auf die hanseboot zu kommen. Ein Gros der Aussteller betont die vielen qualifizierten Kundenkontakte nach 17:00 Uhr und gute Geschäfte“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Heiko Zimmermann, Projektleiter der hanseboot: „Es zeigt sich ein differenziertes Bild. Gerade die Aussteller aus den Bereichen Ausrüstung, Zubehör und Funsport sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Die Bootsaussteller bekommen die Marktsituation in Teilen zu spüren. Wir sehen das auch als Auftrag, vor allem mehr junge Menschen für den Wassersport zu begeistern. Das wird in unseren Überlegungen für die kommende hanseboot noch mehr Raum einnehmen.“

Erfolgreiche Premiere für die BOATFIT
Mit Übernahme der Markenrechte an der Messe BOATFIT ist dem Thema Refit auf der hanseboot ein noch größerer Rahmen gegeben worden. Das Refit-Zentrum in Halle B2.EG und Halle B3.EG hat vor allem durch hochkarätige Fachvorträge und praxisnahe Workshops bestochen und ist von den Besuchern sehr gelobt worden. „Das zeigt, wie wichtig dieses Thema und wie hoch der Bedarf ist, sich darüber zu informieren. Der Gebrauchtbootmarkt ist derzeit der größte Bootsmarkt. Einsteiger können sehr preiswert Gebrauchtboote erwerben und diese dann mit ein wenig Geschick selbst sanieren“, fasst Zimmermann zusammen.

Segel- und Motorbootenthusiasten kamen vor allem in den Bootshallen B6, B7 und in Halle B4.EG auf ihre Kosten. Damit zeigte die hanseboot einen breiten Überblick über den Bootsmarkt, der für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas zu bieten hatte – vom Schlauchboot bis hin zur Großyacht.

Magischer Anziehungspunkt für Besucher war die Elling E6, mit 20 Metern die größte Motoryacht in den Hallen und beim Anblick der Weltpremiere Saare 46sc, eine über 14 Meter lange Yacht, geriet so mancher Segelliebhaber ins Schwärmen.

Attraktives Rahmenprogramm und viel Action im neuen Funsportbereich
Viele Angebote auf der hanseboot luden die Besucher gleich selbst zum Ausprobieren ein. Ein deutlich größeres Wasserbecken von 10×40 Metern in der hanseboot arena in Halle B1.EG machte in diesem Jahr zum ersten Mal Wakeborden und Seabob fahren möglich. Auch Stand Up Paddling, Motorboot fahren oder Jollensegeln war im Programm. In der neuen „Hall of Fame“ wurden zahlreiche Materialneuheiten aus dem Funsportbereich für die Saison 2017 präsentiert. Action war ebenfalls in der Jollen-Einsteiger arena in Halle B3.OG gefragt: Hier konnte man sich ins Trapez hängen, kentern üben oder mit Jolle und Windmaschine Halsen oder Wenden fahren. Der Deutsche Segler-Verband (DSV) präsentierte sich hier ebenso und gab spannende Vorträge unter anderem zum „Einsteigen ins Segeln“.

In Halle B2.EG präsentierten sich auf einem großen Gemeinschaftsstand des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV) Zulieferer, Ausrüstungsbetriebe, Konstrukteure und Werften. Laut DBSV-Geschäftsführer Claus-Ehlert Meyer ist das Gros der DBSV-Mitglieder mit dem Verlauf der 57. hanseboot zufrieden. „Es wurden gute Geschäfte gemacht und viele Abschlüsse getätigt“, so Meyer.

Für Torsten Conradi, Präsident des DBSV, hat die hanseboot die richtige Entscheidung in Bezug auf neue Öffnungszeiten getroffen. „Die Vormittagsstunden wurden jetzt von einzelnen Ausstellern für intensive B2B Gespräche genutzt. Dieses Format kann sich in Zukunft zu einer echten Plattform für Geschäfte im B2B-Bereich entwickeln“, so Conradi weiter.




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Über den Author

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Norberto Moreau ist Mitgründer und Teilhaber der Allied Management Ltd Consulting Gruppe (Hongkong, Großbritannien, Spanien). Die Gruppe und seine Partner haben Aktivitäten im Bereich Yachting, Immobilien, Events und Online Business.
Aktivitäten mit eigenen Projekten (70%) / Consulting (30%).

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⭐️ Aufgrund der Erfahrung mit Consulting als temporärer IT-Officer, PR-Officer, Pressesprecher, Social Media Officer versteht er wie Schlüsselpositionen verknüpft sind.
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