Regatten

Extreme Sailing Series kommt nach Cowes

Letztes Update: 10. Oktober 2018

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die preisgekrönte Extreme Sailing Series™ kommt wieder nach Cowes – als einer der Höhepunkte der Aberdeen Asset Management Cowes Week
  • Trotz der unglücklichen zeitlichen Überschneidung mit dem ersten Auftritt der America’s Cup World Series in Cascais, werden alle elf Teams an den Start gehen. Das gilt auch für Emirates Team New Zeland und Artemis Racing. Segler aus 15 Nationen mit insgesamt 30 Olympiateilnahmen und 82 Weltmeisterschaftserfolgen kommen nach Cowes.
  • Roland Gaebler holt Ehefrau Nahid und mit Benedikt Wenk einen weiteren Deutschen in sein Team
  • Extreme Sailing Series™: die Erfinder des “Stadion-Segelns”


Für Act 5 der Extreme Sailing Series in Cowes (6.-12. August) holt der deutsche Skipper Roland Gaebler seine dänische Ehefrau Nahid in sein Team Extreme. “Nahid ist für die Taktik zuständig und fährt Großschot und Traveller”, berichtete Gaebler vorab. Roland und Nahid segeln zusammen bereits sehr erfolgreich in der Tornado-Klasse. In der Extreme-40-Klasse debütiert sie in Cowes.  Mit Benedikt Wenk holt Gaebler zudem einen zweiten Deutschen an Bord. Der 30-jährige Starbootsegler wird neuer Bugmann. Gaebler hofft, in Cowes an die guten Resultate der ersten Rennserien anknüpfen zu können. “Nach dem Ramming mit Alinghi in Act 3 in Istanbul war bei uns der Faden gerissen”, sagte er, “jetzt soll es wieder aufwärts gehen.”

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© Lloyd Images


Im fünften Jahr in Folge ist der Solent der einzige britische Austragungsort der Extreme Sailing Series™, die weltweit neun Wettfahrtserien umfasst. Zwölf Extreme-40-Katamarane mit bekannten Seglern aus 15 Nationen werden vom 6. August an an den Start gehen. Vor ihnen liegen sieben Tage Stadion-Segeln mit hoher Oktanzahl – dem Markenzeichen dieser Rennserie.

Die 48 Top-Segelprofis bilden das stärkste Feld, das in der fünfjährigen Geschichte dieser Rennserie jemals an den Start ging. Gemeinsam kommen sie auf 30 Olympiateilnahmen und 82 WM-Titel. Zudem haben sie 57 Rekorde aufgestellt oder gebrochen.

Trotz der unnötigen Entscheidung der America’s Cup Event Authority, die Rennen der America’s Cup World Series in Cascais zum selben Zeitpunkt auszutragen wie die Extreme Sailing Series, die Cowes Week und die vorolympischen Regatten in Weymouth, werden auch Emirates Team New Zealand und Artemis Racing an den Start gehen. Skipper der Kiwis wird der australische Segelstar und etatmäßige Stratege Adam Beashel sein, der 1999 bei den 49er-Weltmeisterschaften Silber gewann. Artemis Racing geht wieder mit seinem Skipper von Act 2 in Qingdao an den Start, dem zweifachen olympischen Bronze-Medaillisten Santi Lange aus Argentinien. Von diesen Teams wird ein ähnlich starker Auftritt erwartet wie in Boston und Istanbul, als die Entscheidung erst im letzten Rennen fiel.

Aberdeen Asset Management, der neue Sponsor der Cowes Week, in deren Rahmen Act 5 stattfindet, wird mit einem eigenen Boot an den Start gehen. Skipper ist John Pink, britischer Olympiaanwärter in der 49er-Klasse. Sein Partner aus dem 49er, Rick Peacock, ist ebenfalls an Bord. Pink, der für Schottland segelt, sagte:

“Ich bin sehr stolz darauf, dass ich gebeten wurde, Aberdeens erste Extreme 40 zu steuern. Es ist aufregend, diese Boote zu segeln oder auch nur zu beobachten, und ich hoffe, für Aberdeen in Cowes einen Erfolg einfahren zu können.”

Groupe Edmond de Rothschild © Lloyd Images


Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild, das in der Gesamtwertung derzeit auf Platz 3 rangiert, wird versuchen, die Gesamt-Führung zurückzuerobern, die es mit dem enttäuschenden 5. Platz in Boston verloren hatte.

Für die heimischen Fans in Cowes wird es viele Gelegenheiten geben, britische Segler zu unterstützen. Das britische Team GAC Pindar will sich weiter verbessern und Skipper Ian Williams geht nach seinem zweiten Triumph bei der World Match Racing Tour in Schweden mit kräftigem Rückenwind an den Start.

Leigh McMillan, britischer Skipper von The Wave, Muscat, will seine Erfolgsserie von Boston fortsetzten, als sein Team Platz 3 holte und damit erstmals mit auf dem Siegertreppchen stand. McMillan ist derzeit in glänzender Form: Von Boston flog er nach Act 5 direkt nach Frankreich, wo er die fünfte Etappe der Tour de France à la Voile gewann.

© Lloyd Images


Auch Paul Campbell-James, Sieger der Extreme Sailing Series 2010, wird in Cowes wieder dabei sein. Er steuert Max Sirenas italienisches Team Luna Rossa. Campbell-James Einstieg in das Extreme-Segeln 2008 gestaltete sich spektakulär: Als Ersatz für Shirley Robertson überschlug er sich an einem denkwürdigen Segel-Tag in Cowes mit der “J.P. Morgen Asset Management”.

Auch Pete Cumming, Skipper des Gewinner-Teams von 2009 “Oman Sail Masirah” wird in Cowes wieder an den Start gehen. Er segelt auf Niceforyou, einem von zwei italienischen Booten der Serie.

Für die Extreme Sailing Series™ 2011 bedeutet Cowes die Halbzeit. Mit zwölf Booten an de Startlinie dürfte es auf den Rennkursen enger denn je zugehen.



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Über den Author

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Norberto Moreau ist Mitgründer und Teilhaber der Allied Management Ltd Consulting Gruppe (Hongkong, Großbritannien, Spanien). Die Gruppe und seine Partner haben Aktivitäten im Bereich Yachting, Immobilien, Events und Online Business.
Aktivitäten mit eigenen Projekten (70%) / Consulting (30%). Norberto Moreau ist verfügbar für Consulting weltweit auf Messen, Regatten etc.

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